Professor Eugene Fama

Serie Zur Person: Geldanlage Erfolg ist kein Zufall

Professor Eugene Fama ist ein US-amerikanischer Nobelpreisträger mit 55 Jahren Berufspraxis. Er hat zum Auf und Ab an den Kapitalmärkten seine eigene Theorie entwickelt. Er erklärt Ihnen, warum Erfolg bei der Geldanlage kein Zufall ist und wieso Investoren wie Warren Buffet einfach nur Glück hatten.

Der Professor zählt zu den führenden Finanzmarktforschern. Er beschäftigt sich seit seinem 21. Lebensjahr mit der Börse und wird von zahlreichen, bislang noch nicht gelösten Detailfragen angetrieben. Der 2013 verliehene Nobelpreis macht ihn nicht allwissend; Fama sucht noch immer Antworten auf Fragen zur Preisbildung an den Kapitalmärkten.

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Fama sorgte mit seiner Effizienzmarkthypothese für Aufsehen

Dass Märkte effizient sind, fand der Professor bereits in den Jahren zwischen 1960 und 1970 heraus. Er erklärt seine These mit einfachen, jedoch gewichtigen Worten: An effizienten Märkten fließen alle verfügbaren Informationen zeitnah in die Kurse von Wertpapieren ein. Das heißt, dass niemand schlauer als der Markt sei und ihn dauerhaft schlagen kann. 

Der Ökonom stellte damit das Geschäftsmodell vieler Fondsmanager infrage, denn die versuchen mit der Auswahl einzelner Titel, besser als der Markt als Ganzes abzuschneiden - und scheitern oft.

Es ist Ihre Entscheidung

Wenn Sie meinen, ein außergewöhnlich talentierter Anleger zu sein, können Sie bei Ihrer Geldanlage selbstredend auf einzelne Wertpapiere setzen. Die werden sich allerdings nicht besser entwickeln als breit aufgestellte Indizes; in turbulenten Zeiten drohen sogar herbe Verluste wie beispielsweise aktuell bei der VW-Aktie. Fama hat mit Kollegen die Entwicklung von 3.000 Investmentfonds langfristig beobachtet und ausgewertet. Wesentlich war: Es gab darunter Gewinner ebenso wie Verlierer, keine vermeintlich treffende Anlagestrategie brachte langfristig überdurchschnittlichen Erfolg. 

Fama legt selbst in Exchange Traded Funds (ETF) an und wundert sich, warum immer noch zahlreiche Anleger in teuren Fonds mit aktivem Management investiert sind."

Natürlich kennen Sie die Investorenlegende Warren Buffett, der mit gezielter Auswahl temporär unterbewerteter Aktien zum Milliardär wurde. Doch vergessen Sie bitte nicht, dass es in dieser Zeit noch kein Internet, dafür aber Insiderinformationen mit Mehrwert gab. Fama meint, dass Buffett einfach nur Glück sowie gute Beziehungen hatte und seinen Erfolg heute kaum wiederholen könnte

Der Professor regt Sie zu einer Strategie bei der Geldanlage an, der mittlerweile auch Buffett folgt: Passiv investieren mit langem Anlagehorizont und bestmöglicher Diversifikation. 

Fama ermutigt zur Geldanlage mit Indexfonds

Fama legt selbst in Exchange Traded Funds (ETF) an und wundert sich angesichts der Vorteile, warum immer noch zahlreiche Anleger in teuren Fonds mit aktivem Management investiert sind. Diese Indexfonds streuen Ihr Kapital breit, sind als Sondervermögen insolvenzsicher und von geringen Kosten begleitet. Gleichwohl schützen Sie keine Geldanlage vor zeitweiligen Rückschlägen, wenn es an der Börse wieder einmal gewittert. 

Weil nach jedem Tief ein neues Hoch folgt, empfiehlt Fama auch bei Ihrer Geldanlage langen Anlagehorizont. Allen Kritikern zum Trotz hat er bislang recht behalten, denn in den letzten 50 Jahren entwickelten sich alle Anlageklassen positiv.

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