Gefahr des Glücksspiels Hilfe, Spielsucht – Und nun?

Glücksspiel kann süchtig machen, dieser Fakt wird gern einmal unter den Tisch gekehrt. Die Kontrolle verlieren und sein Verhalten nicht mehr im Griff haben, darüber wird nicht nur ungern gesprochen, sondern schlimmer: Viele spiel süchtige Menschen können selbst nicht wahrhaben und sich eingestehen, dass ihr Spielverhalten krankhafte Züge angenommen hat.

Es ist aber so, dass Sucht eine Krankheit ist, für die man sich nicht schämen muss. Natürlich ist es immer besser, vorzubeugen und gar nicht erst zu erkranken. Was ist aber, wenn es "zu spät" ist? Haben Sie den Verdacht, Sie könnten an der Spielsucht leiden? Hier erfahren Sie, wie ernst die Situation ist und was Sie tun können.

Warum ausgerechnet ich?

Es ist im Prinzip sinnlos, diese Frage zu stellen. Genau wie bei anderen Suchterkrankungen ist die Ursache nicht immer pauschal zu benennen, wie man beispielsweise auch beim Alkoholismus nicht sagen kann, dass dieser stets durch dieselbe Vorgeschichte bedingt ist. Manche Wissenschaftler sagen, dass es Menschen gibt, deren Suchtzentrum im Gehirn stärker ausgeprägt sei als beim Durchschnitt. Außerdem: Wer an einer Sucht erkrankt, der sucht etwas. Was das genau ist, kann nicht verallgemeinert werden. Im Fall der Spielsucht würde der Laie dazu sagen, dass das Gesuchte materieller Wohlstand ist. Aber mittlerweile wissen wir, dass das allenfalls nur ein Teil der Wahrheit sein kann und die wahren Ursachen tiefer liegen.

Selbstzweifel bei Betroffenen

Wie wir darauf kommen? Die meisten Spieler beginnen im Online Casino ohne großartige finanzielle Absichten, holen sich beispielsweise unter https://onlinecasinomitstartguthaben.org/freispiel-bonus/25-freispiele/ ihre 25 Freispiele ohne Einzahlung ab und wissen, dass die Gewinne voraussichtlich zwar sehr nett, aber dennoch überschaubar sein werden. Da in seriösen Online Casinos viele Sicherheitsmechanismen greifen, kommt es nur äußerst selten zu einer Sucht. Gänzlich auszuschließen ist es allerdings nie! Auch deshalb fühlen sich Erkrankte oft wirklich mies, denn sie vergleichen sich mit anderen Spielern, die dasselbe Schicksal nicht trifft. Natürlich ist das nicht zielführend. Wir alle wissen, dass das Leben nicht immer fair ist.

Liegt überhaupt eine Sucht vor?

Wenn Sie sich selbst oder eine andere Person betreffend Sorge haben, dass Anzeichen für Spielsucht vorliegen könnten, haben Sie beste Chancen, aus der Misere auch wieder herauszukommen.

Nehmen wir an, es geht um Sie selbst (was wir Ihnen natürlich nicht wünschen): Sie sollten definitiv prüfen, ob Ihre Befürchtung begründet ist. Spielen Sie online bei einem Anbieter mit Lizenz? Dann schauen Sie sich die Anbieterseite einmal ganz genau an.

Die Casinobetreiber sind Experten und stellen häufig einen Selbsttest ein, den Sie minutenschnell machen können. Wenn einige Warnzeichen auf Sie zutreffen, überlegen Sie für sich selbst auch, inwiefern Sie meinen, dass Sie süchtig sein könnten.

Das Motiv herausfinden

Spielen Sie um echtes Geld und können nicht aufhören? Oder spielen Sie im kostenlosen Modus und vergessen dabei die Zeit? Ergründen Sie die Motive, die Sie zum Spielen bewegen. Bedenklich beziehungsweise schon ziemlich eindeutig wäre es, wenn Sie nachts nicht mehr schlafen können, weil Sie vom Wunsch nach einem riesigen Geldgewinn beherrscht werden, wenn Sie Ihre Ersparnisse komplett investieren, möglicherweise sogar Geld leihen und auf die absurdesten Ideen kommen, um Ihr Verlangen nach dem nächsten Geldeinsatz zu stillen.

Das können Sie nun tun

War Ihr Selbsttest eindeutig oder Sie erkennen sich in unseren letzten Sätzen wieder, kennen Sie das Resultat und sollten dringend tätig werden. Gelingt es Ihnen, in den Gratismodus zu wechseln und den Gedanken an das Gewinnen größerer Geldbeträge zu unterdrücken? Dann sind Sie noch einmal glimpflich davongekommen. Ist das jedoch nicht der Fall, sollten Ihre Maßnahmen drastischer sein. Sie können Ihren Spielerkonto so modifizieren, dass gewisse Sperren und Limits greifen. So werden Sie daran gehindert, zu viel Geld einzuzahlen, zu viel Geld zu setzen oder zu verlieren. Sie finden diese Einstellung nicht? Wenden Sie sich mit dieser Bitte an den Kundenservice. Das ist eine Sache weniger Minuten und kann zum Beispiel im Live Chat geregelt werden. Betrachten Sie diese Version einfach als softe Variante und Schadensbegrenzung, die unter Umständen aber leider noch nicht ausreicht.

Ablenkung und Vertraute ins Boot holen

Es ist spätestens jetzt eine gute Entscheidung, sich jemandem anzuvertrauen. Eine gute Freundin oder ein Freund, das wäre nun Gold wert. Weihen Sie jemanden ein und bitten Sie ihn oder sie, regelmäßig nachzufragen und etwas mit Ihnen zu unternehmen. Wenn Sie weniger spielen, sollten Sie sich in den entstehenden "Leerzeiten" ablenken. Nicht jeder Mensch hat allerdings Freunde oder Familie, auf die er zählen kann, und genau das steht im Verdacht, ebenfalls Suchterkrankungen, wie eben auch die Spielsucht, zu begünstigen. Wie wir schon angedeutet haben, das Krankheitsbild hat nicht zwangsläufig die Ursache in einem Geldmangel. Oft soll auch einfach der Wunsch nach Spaß und Unterhaltung kompensiert werden. Sie müssen nun unbedingt dafür sorgen, dass Sie etwas finden, was Glücksgefühle hervorruft. Vielleicht einem Sportverein oder einem Chor beitreten? Sie wissen am besten, was Ihnen gut tun würde.

Ergründen Sie die Motive, die Sie zum Spielen bewegen."

Wenn alles nicht hilft

Schaffen Sie es nicht, ihr Spielverhalten zu ändern und die Verhaltensmuster abzulegen, die destruktiv sind und Sie belasten? Dann sollten Sie sich überwinden und müssen sich auf "Entzug" setzen. Das bedeutet, jegliche Casinospiele sind nun erst einmal tabu. Ja, auch die kostenlosen Spiele! Sie müssen Ihr Gehirn nun umtrainieren, um eine Chance zu haben, später einen suchtfreien Neuanfang zu wagen. Eigens dafür bietet jedes gute Casino an, eine "Cool-Down-Phase" zu absolvieren. Das bedeutet, dass das Casino-Konto mit Ihrem Einverständnis für einen vorher definierten Zeitraum stillgelegt wird. Während dieser Zeit sind Sie mehr oder weniger gezwungen, Ihre Sucht zu bezwingen. Der Anbieter empfiehlt Ihnen bei Bedarf auch sicherlich eine Selbsthilfegruppe oder andere Anlaufstellen, die Ihnen dabei helfen.

Mit Hilfe, aber aus eigener Kraft

Sie ahnen es, es wird kein leichter Weg. Selbst, wenn Sie sich auf die "harte Tour" vom Online Casino mittels Selbstausschluss entwöhnen, müssen Sie selbst stark genug sein, sich nicht etwa in einem anderen Casino anzumelden und dort in Ihre Muster zu fallen. Sie müssen durchhalten und einen eisernen Willen zeigen. Als drastischste Maßnahme käme ansonsten noch in Frage, sich selbst auf eine "Blacklist" setzen zu lassen. Dies hätte die Konsequenz, dass Sie sich in gar keinem Online Casino mehr registrieren können.