Der deutsche Bundestag: Zuständig für Gesetze und Reformen

Serie Meinung: Alterseinkommen reflektiert das Leben Keine Angst vor der Armut im Alter

„Einkommen im Alter ist ein Resultat des bis dahin gelebten Lebens“ heißt es im Bundesarbeitsministerium. In unseren Beratungsgesprächen sprechen wir über Konsumverzicht.

Konsumverzicht

Sparen bedeutet Konsumverzicht im Arbeitsleben, damit im Ruhestand die Konsumfähigkeit weiter aufrecht erhalten bleiben kann. Bei Einhaltung dieser Regel braucht der größte Teil der Bevölkerung keine Angst vor der Armut im Alter zu haben. Der Staat sollte „Angst“ bzgl. leerer Haushaltskassen haben: schon heute pumpt er ca. 64 Milliarden Euro pro Jahr als Zuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung.

Konsumfähigkeit

Weitere Reformen – angesichts niedriger Zinsen und anstehendem Wahlkampf wird die kapitalgedeckte Altersvorsorge verunglimpft – sollte der Staat in seinen Schubladen lassen. Letztendlich hat er mit der Rentenreform 2001 die Sicherung der Konsumfähigkeit im Ruhestand als Sache jedes einzelnen Bundesbürgers beschlossen. Dies war und ist dem Demographieproblem – immer weniger Kinder – geschuldet.

Problem angehen!

Die alles entscheidende Botschaft lautet: Definieren Sie heute die zukünftige Konsumfähigkeit für Ihren Ruhestand. Setzen Sie die monatliche Sparrate fest und halten Sie diese auch durch! Egal was auch in der Welt passiert. Das ist alles. Die Angst vor der Armut im Alter wird ein individuelles, aber kein Problem der breiten Masse sein!

Meinung von: Jürgen E. Nentwig

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