Je älter der Whisky - desto teurer

Serie Bildung: Kleinigkeiten sind entscheidend Whisky oder Whiskey?

Das „e“ gibt Aufschluss über dessen Herkunft: Der Whisky wird in Schottland und Kanada, der Whiskey in den USA und Irland hergestellt.

Getreide, Wasser, Hefe – Whisky besteht nur aus diesen drei Grundzutaten und zählt doch zu den komplexesten Spirituosensorten der Welt. Die Auswahl ist schier unüberschaubar: Single Malt, Bourbon, Blended…

Ist alt immer besser? 

Eins ist sicher: je älter der Whisky, desto teurer. Denn je länger er lagert, desto mehr Flüssigkeit verdunstet. Ein 10 Jahre alter Single Malt kann bereits sehr gut sein und ein länger gelagerter muss nicht unbedingt besser sein. Whisky reift nur im Fass, einmal in Flaschen abgefüllt, reift er nicht mehr nach.

Apropos Fass: nur Eiche hat die nötige Härte und ist gleichzeitig porös genug, um den Whisky atmen zu lassen. In Schottland reift der Whisky mindestens drei Jahre im Eichenholzfass, während in Amerika nur neue, von innen ausgebrannte Fässer für die Whiskeylagerung zugelassen sind.

Das Raucharoma – das Getreide – das Wasser

Das für viele Whisky-Sorten typische, rauchige Aroma entsteht, wenn das feuchte Malz, das aus dem Getreide gewonnen wird, traditionell über Feuer getrocknet wurde.

Das „e“ gibt Aufschluss über dessen Herkunft."

Je nach Whisky-Sorte werden verschiedene Getreide verwendet und auch zu unterschiedlichen Anteilen. Ein schottischer Single Malt Whisky, der zu 100% aus Gerste hergestellt ist, schmeckt anders als ein amerikanischer Bourbon, der zu mindestens 51% aus Mais gewonnen wird.

In Schottland, Irland oder den USA schwört man auf das Wasser aus der eigenen Quelle. Und Kenner geben ihrem Whisky ein paar Tropfen Wasser hinzu, um die Aromen voll zu erschließen.

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