Finanzen vor der Inflation schützen Die Risiken der Inflation

Die Inflation ist aktuell im vollen Gange und stellt einen Großteil der Bevölkerung vor unzählige Herausforderungen. Viele Menschen sind zudem überzeugt, dass sich sozialversicherungspflichtige Arbeit in der heutigen Zeit nicht mehr lohnen würde. Begründet wird diese Aussage mit dem Argument, dass die Gehälter nicht den aktuellen Preisentwicklungen angepasst werden.

Im Gegenteil, immer mehr Arbeitgeber setzen voraus, dass ihre Arbeitnehmer Mehrarbeit leisten. Einen adäquaten Ausgleich gibt es zu dieser zusätzlichen Arbeit häufig nicht. Selbstverständlich werden die Überstunden angerechnet, jedoch können sie in den seltensten Fällen adäquat abgebaut werden. Doch wie kann die Gesellschaft nachhaltig auf die Preisentwicklungen reagieren? Gibt es Wege, um die eigenen Finanzen vor der Inflation zu schützen?

Gründe für schrumpfendes Vermögen

Harte Arbeit zahlt sich aus. Dies ist ein Spruch, den die meisten Menschen schon einmal in ihrem Leben gehört haben. Doch stimmt das wirklich? Wird es belohnt, wenn wir fleißig sind und über unsere Grenzen hinausgehen? Leider stimmt diese Aussage nur noch teilweise. Hart zu arbeiten ist keinesfalls ein Verbrechen, jedoch lohnt es sich für viele Menschen nicht mehr. Die Lebenshaltungskosten sind in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Dies hat sich natürlich negativ auf das Ersparte ausgewirkt.

Gleichbleibende Einnahmen kombiniert mit höheren Ausgaben führen dazu, dass wir automatisch weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Für viele Menschen ist dies äußerst frustrierend und belastend. Bereits jetzt müssen sich immer mehr Menschen einschränken und ferner müssen sie Einbußen akzeptieren.

Dies wiederum hat einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität. Hiervon ist aber nicht nur "der klassische Arbeitnehmer" betroffen, auch Studenten und Auszubildende sind davon betroffen.

Warum das eigene finanzielle Polster schrumpft, liegt auf der Hand. Die Gesamtausgaben für den alltäglichen Bedarf sind in jüngster Vergangenheit um bis zu 8,5 % gestiegen. Im Durchschnitt muss ein Privathaushalt monatlich über 2.600 € für die Lebenshaltungskosten veranschlagen. Eine enorme Summe, die viele Menschen nur noch schwer aufbringen können. Häufig muss das gesamte Monatseinkommen verwendet werden, wodurch nur wenig übrig bleibt, um es zu sparen.

Sinnvolle Investitionen tätigen

Wer sich ein finanzielles Polster aufbauen und sein Vermögen vor der Inflation schützen möchte, muss umdenken und neue Wege einschlagen. Eine Möglichkeit wäre die FTMO Challenge. Hierbei liegt der Fokus auf dem simulierten Trading, wodurch erste Erfahrungen im Handel mit Aktien & Co gesammelt werden. Generell stellt der Börsenhandel eine gewinnorientierte Methode dar, um sein Geld zu schützen und dieses zu vermehren. Doch insbesondere Anfänger sollten sich langsam an diese Thematik herantasten, da bei Fehlentscheidungen höhere Verluste drohen. Demoversionen führen schrittweise an das Thema Trading heran und zeigen auf, worauf es zu achten gilt. Ferner können erste Käufe und Verkäufe simuliert werden, sodass Interessenten ein Gefühl für den Aktienhandel erhalten. Für den professionellen Handel ist zudem meistens kein großes Investment erforderlich. Bereits eine kleine, aber sinnvolle Investition kann sich positiv auf die Vermögensgröße auswirken.

Wer sich ein finanzielles Polster aufbauen und sein Vermögen vor der Inflation schützen möchte, muss umdenken und neue Wege einschlagen."

Abseits des Aktienhandels können kleinere Veränderungen vorgenommen werden, um die Lebenshaltungskosten zu sinken. Über 35 % der Monatsausgaben sind auf die Wohnungskosten zurückzuführen. Eine günstigere Wohnung könnte Abhilfe schaffen, sofern diese bei dem akuten Wohnungsmangel zu finden ist.

Wer im Besitz von Eigentum ist, kann eine energetische Sanierung vornehmen, um die Energiekosten nachhaltig zu senken. Natürlich setzt eine Sanierung stets die entsprechenden finanziellen Mittel voraus.