Die gesetzliche Rente sehen viele Menschen seit längerem nicht als ausreichende Altersvorsorge an

Immer schlimmer Das Vertrauen in die gesetzliche Rente schwindet

Die gesetzliche Rente sehen viele Menschen seit längerem nicht als ausreichende Altersvorsorge an. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass das Vertrauen weiter verloren geht.

Der gesunde Menschenverstand reicht aus, um zu erkennen, dass das in Deutschland etablierte System der gesetzlichen Rentenversicherung immer weiter in eine Schieflage gerät. Auf der einen Seite kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Rentenalter und beanspruchen die zugesagten Leistungen. Das heißt gleichzeitig, dass weniger Beitragszahler für mehr Leistungsempfänger aufkommen müssen, da das System auf dem Umlagesystem beruht. Weil die Beitragssätze nicht beliebig angehoben werden sollen (und können), müssen die Löcher in den Kassen in steigendem Maße mit Steuermitteln gestopft werden. Diese Entwicklung  lässt das Vertrauen in die gesetzliche Rente schwinden, wie eine aktuelle Untersuchung offenbart. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte in Kooperation mit der Initiative Minderheitsaktionäre 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren.

Autorenbox (bitte nicht verändern)

Die Analyse der Antworten ergab:

  • Neun von 10 Befragten (88 Prozent) zweifeln die Stabilität des staatlichen Altersvorsorgesystems an. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 82 Prozent.
  • Im Gegenzug steigt die Akzeptanz der sogenannten Aktienrente, die im Zusammenhang mit einer möglichen Reform der gesetzlichen Rentenversicherung diskutiert wird. Gegenwärtig befürworten 60 Prozent der Befragten diese Idee. Im Vergleich zur im Vorjahr durchgeführten Umfrage ist das eine Steigerung um 4 Prozentpunkte.

Unterschiede zwischen Personengruppen

Interessant sind die Differenzen zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen. Junge Leute befürworten die Aktienrente stärker als Ältere. Männer scheinen mit einem Anteil von 69 Prozent der Aktienrente gegenüber aufgeschlossener zu sein als befragte Frauen. Mit 75 Prozent liegt der Anteil der Befürworter bei denjenigen, die bereits Erfahrungen mit dem Besitz von Aktien haben, noch höher.

Neun von 10 Befragten (88 Prozent) zweifeln die Stabilität des staatlichen Altersvorsorgesystems an."

Immobilienbesitz als Altersvorsorge

Immobilien haben traditionell einen hohen Stellenwert, wenn es um die Vorsorge für den Ruhestand geht. Auch heute noch finden 88 Prozent das sinnvoll. Trotzdem wollen drei Viertel auf Sicht von fünf Jahren auf einen Immobilienerwerb verzichten. Eine Ursache dafür ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die allgemeine, durch das Gebäudeenergiegesetz verursachte Verunsicherung.

Es ist abzusehen, dass die Kosten für das Wohnen weiter steigen und damit weniger Geld für die Altersvorsorge zur Verfügung steht. Unabhängige Finanzberater helfen Ihnen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen geeignete Lösungen zu finden.

 

 

Autor: Reiner Braun, Braun Finanzberatung GmbH & Co. KG Bamberg, www.braun-finanzberatung.de

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