So möchte die Deutsche Bank Digitalzahlungen im EU-Raum komfortabler und sicherer gestalten Das Wero Bezahlsystem
Die Deutsche Bank hat in Kooperation mit einigen Partnerunternehmen aus dem EU-Raum bereits im Jahr 2024 ein neuartiges Zahlungssystem entwickelt. Ab sofort ist die Wero-App in vollem Umfang für Nutzer aus Deutschland zugänglich. Sie ermöglicht das Senden von Geld innerhalb der EU und das reibungslose Bezahlen im Netz.
Online Transaktionen werden in Europa nach wie vor von Dienstleistern dominiert, welche ihren Sitz im EU-Ausland haben. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach sicheren Online Zahlungsmethoden, denn die Bevölkerung nutzt immer mehr digitale Angebote. Das Bezahlsystem Wero bietet mittlerweile eine etablierte Alternative zum Angebot aus dem EU-Ausland. In einigen Mitgliedsstaaten konnte es sich bereits beweisen und ist nun auch in Deutschland im vollen Umfang zugänglich.
Die Finanzunternehmen hinter Wero und die Verbreitung
Die EPI (European Payments Initiative) steht hinter dem neuen Bezahlsystem Wero.
Zu den tragenden Partnern gehören unter anderem:
- Deutsche Bank
- BNP Paribas
- ING
- Société Générale
- Crédit Agricole
- BPCE
- CaixaBank
Zusammen repräsentieren diese Finanzinstitute einen sehr großen Teil des Zahlungsverkehrs innerhalb der Europäischen Union.
Bereits im Sommer des Jahres 2024 wurde Wero in Deutschland, Frankreich und Belgien gestartet. Im Verlauf dieses Jahres (2025) wurde das System Schritt für Schritt in weiteren EU-Staaten eingeführt.
Nach offiziellen Angaben der zuständigen Finanzunternehmen sind mittlerweile mehr als 70 Millionen Bankkunden technisch an das System angebunden. Wero zählt damit bereits nach kurzer Zeit zu den größten neuen Zahlungsinitiativen, welche Europa zu bieten hat.
Darum treibt die EU ihr eigenes Bezahlsystem voran
Das Bezahlsystem Wero bietet - die etablierte Alternativ.
Aus dem wirtschaftlichen Blickwinkel betrachtet liegen die Gründe für die Entwicklung und Einführung von Wero klar auf der Hand. Nach offiziellen Angaben der EZB (Europäischen Zentralbank) entfallen bis dato über 60 % der Transaktionen via Debit- und Kreditkarten im EU-Raum auf internationale Anbieter, welche ihren Sitz im EU-Ausland haben.
Diese Dominanz bezieht sich nicht bloß auf die Gebühren. Auch die Kontrolle vertraulicher Zahlungsdaten ist ein wichtiger Aspekt für die Finanzunternehmen aus der EU.
Laut offiziellen Angaben der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) beträgt das jährliche Wachstum des EU-Marktes für digitale Transaktionen derzeit circa 9 %.
Ohne eine eigene EU-Infrastruktur fließt ein großer Teil dieser Wertschöpfung an Plattformen außerhalb der EU. Das Wero Bezahlsystem soll diese Abhängigkeit verringern und Zahlungsdaten im Rechtsraum der Europäischen Union halten.
Die technologischen Grundlagen und erste Nutzungserfahrungen
Das Wero Bezahlsystem basiert komplett auf SEPA-Echtzeitüberweisungen. Zahlungen werden direkt von einem Bankkonto zum anderen transferiert. In der Regel können Transaktionen in wenigen Sekunden durchgeführt werden.
Laut Angaben der Deutschen Bundesbank wurden im Verlauf dieses Jahres bereits circa 35 % aller Überweisungen in Deutschland in Echtzeit abgewickelt. Somit ist ein deutlicher Anstieg in der Nutzung von Echtzeitüberweisungen im direkten Vergleich zum Jahr 2023 zu erkennen.
Anfangs war das Bezahlsystem auf Peer-to-Peer-Zahlungen limitiert. In diesem Jahr wurde Wero jetzt um Funktionen für den E-Commerce erweitert. Kunden der Deutschen Bank und der Postbank können seit Ende 2025 erstmals auch in teilnehmenden Online-Shops mit Wero bezahlen. Dieser Schritt gilt als besonders bedeutend für die Alltagstauglichkeit des Bezahlsystems.
Was moderne Nutzer von digitalen Transaktionen erwarten
Der Erfolg eines Zahlungssystems entscheidet sich an der Nutzererfahrung. Studien der Bundesbank zeigen, dass Verbraucher vor allem Schnelligkeit, Transparenz und Kostenkontrolle erwarten. Diese Kriterien gelten längst nicht mehr nur für klassische Online-Käufe, sondern für alle digitalen Geldbewegungen.
Das zeigt sich auch in angrenzenden digitalen Märkten. Nutzer von Online Casino Portalen informieren sich zunehmend vorab über Zahlungsarten, Limits und Abwicklungsdauer. In diesem Zusammenhang werden etwa Übersichtsseiten wie https://coincierge.de/online-casinos/echtgeld/ genutzt, um Zahlungsprozesse besser einschätzen zu können. Solche Informationsangebote verdeutlichen, dass Vertrauen heute stark an nachvollziehbare Zahlungsabläufe geknüpft ist. Dies ist ein Anspruch, den Wero ebenfalls vollends erfüllen soll.
Sicherheit als Wettbewerbsvorteil und die Herausforderungen des Marktes
Das Wero Bezahlsystem muss einen klaren Mehrwert in puncto Kostenkontrolle, Transparenz und Sicherheit liefern. Sollte dies gelingen, so könnte sich Wero als EU-Standardzahlungsoption neben Karten und E-Wallets etablieren."
Ein zentraler Unterschied zu vielen internationalen Wallets liegt im regulatorischen Rahmen. Wero unterliegt vollständig der PSD2, der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) sowie der Aufsicht von EU-Behörden. Laut der EZB (Europäische Zentralbank) ist die Zahl schwerwiegender Vorfälle von Cyberkriminalität im Finanzsektor zwischen den Jahren 2021 und 2024 um mehr als 40 % angestiegen.
Vor diesem Hintergrund setzen die beteiligten Banken auf starke Kundenauthentifizierung und etablierte Sicherheitsmechanismen. Für viele Nutzer ist genau dieser Aspekt ein wichtiges Argument, einem europäischen Zahlungssystem den Vorzug zu geben.
Trotz der Fortschritte bleibt der Weg zum flächendeckenden Standard anspruchsvoll. Der europäische Zahlungsmarkt ist fragmentiert, nationale Gewohnheiten unterscheiden sich stark. In Deutschland lag der Bargeldanteil an Transaktionen 2024 laut Bundesbank noch bei rund 50 %.
Zudem verfügen etablierte Anbieter von E-Wallets über dichte Händlernetze und hohe Markenbekanntheit. Laut der Einschätzung von Branchenanalysten wird sich Wero erst dann nachhaltig durchsetzt, wenn die Akzeptanz im Bereich des E-Commerce und am stationären Point of Sale deutlich zunimmt.
Wero als bedeutender Schritt in Richtung souveräne Digitalzahlung innerhalb der EU
Wero ermöglicht durch die konsequente Nutzung von SEPA-Echtzeitüberweisungen Transaktionen innerhalb weniger Sekunden und macht Zahlungen von Konto zu Konto transparent und nachvollziehbar. Zugleich bleibt die Datenverarbeitung im europäischen Rechtsraum, was angesichts der Dominanz internationaler Anbieter und steigender Cyberrisiken ein spürbarer Vorteil ist.
Mit der Erweiterung in Richtung E-Commerce wächst gleichzeitig die Alltagstauglichkeit. Nutzer können Geld senden und künftig auch online bezahlen. Das alles, ohne separate Wallet-Strukturen nutzen zu müssen. Entscheidend wird nun die Akzeptanz im Handel, besonders am Point of Sale, wo etablierte Anbieter mit dichten Netzen vorlegen.
Das Wero Bezahlsystem muss einen klaren Mehrwert in puncto Kostenkontrolle, Transparenz und Sicherheit liefern. Sollte dies gelingen, so könnte sich Wero als EU-Standardzahlungsoption neben Karten und E-Wallets etablieren. Die flächendeckende Händleranbindung ist der nächste Prüfstein für das System.