Den richtigen Weg finden Geldanlage-Strategien in Null-Zins-Zeiten

Des einen Freud, des anderen Leid. Kreditnehmer machen in Null-Zins- oder gar Negativ-Zins-Zeiten Jubelsprünge. Wer hingegen Geld für eine größere Anschaffung oder seinen Lebensabend ansparen möchte, ist betrübt.

Mit etwas Glück werfen 10.000 Euro gerade mal 0,8 % Zinsen jährlich ab. Da dauert es lange, bis ein kleines Vermögen angespart ist. Lukrative Geldanlagen sind gefragt, aber äußerst rar gesät. Wie schnell letztendlich Rücklagen angespart sind, hängt von der Ausgangssituation und der Risikobereitschaft ab.

Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage

Die Motivation, Geld anzusparen ist höchst unterschiedlich. Die jüngere Generation ist eher konsumorientiert. Das Geld soll in erster Linie Konsumwünsche befriedigen. Die ältere Generation oder "Silver Ager" möchte sich vor Altersarmut schützen. Dabei steht die Altersvorsorge im Vordergrund. Welche Geldanlage den größten Ertrag bringt, ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt unterschiedliche Strategien, die ans Ziel führen. Wer sein Wissen zu Geldanlagen vertiefen und Konditionen vergleichen möchte, klickt sich durch GuteFinanzen.net.

Vermögensaufbau in jungen Jahren

Zu Beginn des Vermögensaufbaus geht es in erster Linie darum, Schulden zu vermeiden. Wird das Konto mit monatlichen Raten und hohen Dispozinsen belastet, ist es sehr mühsam, Rücklagen zu bilden. Für unvorhergesehene Ausgaben bietet sich ein Tagesgeldkonto an. Das Geld ist schnell verfügbar, wenn es sich auch langsam vermehrt bei Zinsen im Nullkomma-Bereich. Eine sichere und planbare Geldanlage sind Sparpläne. Über einen gewissen Zeitraum legt der Sparer einen bestimmten Betrag monatlich an.

Je länger die Anlagedauer ist, umso höher ist in der Regel die Rendite. Allerdings ist das Geld in dieser Zeit gebunden. Wer schon in jungen Jahren für seine Rente vorsorgen möchte, kann in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen. Der Vorteil ist, dass der Betrag vom Bruttolohn abgezogen wird und damit das steuerpflichtige Einkommen senkt. Pro Jahr können maximal 320 Euro umgewandelt werden. Der Nachteil ist, dass bei Renten-Auszahlung Steuern und Sozialabgaben fällig werden.

Geld anlegen im mittleren Alter

Wer schon etwas Geld auf der Seite und "Spielgeld" übrig hat, kann sich in Aktien versuchen. Gerade in Null-Zins-Phasen locken Aktien mit hohen Renditen. Allerdings unterliegen sie teilweise auch starken Kursschwankungen. Wer auf den schnellen Gewinn aus ist, sollte die Finger von Aktien lassen. Unter Umständen ist Geduld gefragt. Bei einem Kursabfall darf der Anleger nicht die Nerven verlieren. Neben der Anlage in klassische Aktien, gibt es noch Rohstoffe, Immobilien sowie Unternehmens- und Staatsanleihen.

Wer eine zu seinem Lebensstil passende Anlagestrategie sucht, greift auf professionelle Finanzberater zurück. Das mittlere Alter zwischen 30 und 40 Jahren ist zudem die Zeit, sich eine eigene Immobilie zu kaufen. Sie ist ein optimaler Baustein für die Altersvorsorge.

Wer mit einer konsequenten Geldanlage-Strategie ein kleines Vermögen aufgebaut hat, kann es im Alter genießen."

Geldanlage genießen als Silver Ager

Wer mit einer konsequenten Geldanlage-Strategie ein kleines Vermögen aufgebaut hat, kann es im Alter genießen. Idealerweise ist die Immobilie abgezahlt und wird selbst genutzt. Alternativ hat der Rentner eine niedrige Miete und eine Immobilie, die er vermietet. So stehen monatlich zusätzliche Einnahmen zur Verfügung. Zudem können Immobilieneigentümer die Ausgaben steuerlich geltend machen.

Wer noch etwas von der Welt sehen möchte, kauft sich ein Wohnmobil für maximale Freiheit. Im Alter braucht der Rentner einen flexiblen Zugriff auf sein Geld. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto am besten. Wer also in jungen Jahren vorgesorgt hat, erhält aus einer betrieblichen Altersversorgung oder Sparplänen monatliche Zahlungen. Damit ist der Lebensstandard im Alter gesichert.