Für das Alter vorsorgen Welche Lösungen sind wirklich sicher?

Wer gerade dabei ist, seine Ausbildung zu beginnen bzw. beruflich durchzustarten, macht sich in der Regel vergleichsweise wenige Gedanken darüber, wie er seinen Ruhestand verbringen bzw. finanzieren möchte. Gleichzeitig ist die Angst vor der Altersarmut durchaus real und auch in jüngeren Kreisen vertreten.

Die Möglichkeiten, die sich in der heutigen Zeit ergeben, um der Rente ein wenig entspannter entgegenzusehen, sind vielseitig. Schon lange gehören zusätzliche Absicherungen zum Standard. Es fällt immer schwerer, sich ausschließlich auf die staatliche Rente zu verlassen... Vor allem auch deswegen, weil der Blick auf den Rentenbescheid oft ernüchternd ausfällt.

Doch wie kann heute eigentlich auf moderne, unkomplizierte und transparente Weise vorgesorgt werden? Welche Lösungen passen zum eigenen Lebensstil und -anspruch? Und mit welchen Tipps ist es möglich, sich auch in der Zeit vor der Rente nicht allzu sehr einschränken zu müssen?

Die "spannende" Altersvorsorge - lediglich als Ergänzung geeignet!

Wer sich auf der Suche nach einer spannenden Möglichkeit befindet, für das Alter vorzusorgen, kann selbstverständlich auch etwas unkonventionellere Wege gehen. Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang jedoch, sich nicht ausschließlich auf die folgende "Nervenkitzel-Variante" zu verlassen!

Vor allem viele Menschen, die sich für Sport und die entsprechenden Events begeistern können, träumen davon, mit den passenden Wetten Geld zu verdienen. Um hier erfolgreich sein zu können, braucht es jedoch nicht nur das passende Budget und Mut, sondern auch Glück und Hintergrundwissen. Das gewonnene Geld kann dann wahlweise bis zur Rente auf ein Sparbuch eingezahlt werden.

Bevor sich ein Kunde mit diesem (teilweise sogar vernünftigen) Vorsatz jedoch bei einem Anbieter anmeldet, sollte er unbedingt alle Konditionen, unter anderem die Zahlungsoptionen, miteinander vergleichen. So können sich nicht nur die Auszahlungsbedingungen voneinander unterscheiden. Auch PayPal kann unterschiedliche Gebühren haben.

Wer jedoch versucht, seine Rente durch die Gewinne im Glücksspielbereich aufzustocken, sollte niemals mit zu viel Risiko spielen und selbstverständlich nicht auf das Geld angewiesen sein. Unter Beachtung dieser Grundregel handelt es sich, gerade bei Sportwetten, um eine spannende Chance, kleinere bzw. größere Gewinne einzufahren und diese dann als finanzielles Polster für das Alter nutzen zu können.

Tipp Nr. 1: Ein früher Start ist sinnvoll!

Für alle Altersvorsorgemodelle gilt: je früher mit dem Einzahlen gestartet wird, umso besser sind die Bedingungen und Konditionen. Logisch! Immerhin kann so über einen längeren Zeitraum hinweg eingezahlt werden. Die Folge: es steht mehr Geld zur Verfügung.

Wer die besseren Voraussetzungen ausnutzen möchte, sollte die verschiedenen Lösungen daher frühzeitig miteinander vergleichen bzw. sich umfassend beraten lassen.

Um von einer höchstmöglichen Transparenz zu profitieren, ist es natürlich auch unerlässlich, sich über die Höhe der staatlichen Rente, die im "Jahre X" zur Verfügung stehen wird, bewusst zu werden. Vielleicht ist diese ja unerwartet höher als gedacht? Auch wenn die endgültige Summe hier immer nur als grober Richtwert dienen kann, lässt sich aus ihr oft eine Tendenz ablesen.

Wie kann heute auf moderne, unkomplizierte und transparente Weise vorgesorgt werden?"

Tipp Nr. 2: Rentenlücke mit der privaten Altersvorsorge schließen

Es braucht keine umfassenden mathematischen Kenntnisse, um zu erkennen, dass die Rente, sofern sie ausschließlich aus der staatlichen Variante in Anspruch genommen wird, deutlich niedriger ist als das Gehalt zur Zeit der Berufstätigkeit. Daher ist es ratsam, die Differenz (unter Berücksichtigung der Inflation!) mit Hilfe einer privaten Altersvorsorge aufzuheben.

Unter anderem aufgrund der großen Nachfrage haben Interessierte hier die Wahl zwischen einer großen Anzahl von Anbietern. Experten raten dazu, sich nicht nur für ein Modell zu entscheiden, sondern die Altersvorsorge zu streuen, indem in mehrere (mindestens zwei) Varianten eingezahlt wird. Diese könnten, zum Beispiel aus einer Lebensversicherung und der Riester Rente bestehen. So kann das individuelle Risiko, das gerade im Zusammenhang mit Schwankungen, Zinsen und einer Anbieterinsolvenz einhergehen kann, gesenkt werden.

Tipp Nr. 3: Die Vorteile einer Betriebsrente nutzen (falls möglich)

Das Prinzip der Betriebsrente überzeugt schon seit längerer Zeit. Hierbei legen Arbeitgeber einen Teil des Bruttolohns an. Steuern oder Abgaben werden hierfür - unter bestimmten Voraussetzungen- manchmal nicht fällig. Tritt der Arbeitnehmer dann in die Rente ein, werden die jeweiligen Beträge einfach auf der Basis von monatlichen Raten ausgezahlt.

Leider lohnt sich diese Variante jedoch aufgrund etwaiger Abgaben nicht immer. So empfiehlt es sich meist nur im Zusammenhang mit einem vergleichsweise hohen Einkommen oder in Kombination mit einer Unterstützung durch den Arbeitgeber, auf die Vorteile einer Betriebsrente zurückzugreifen.

Tipp Nr. 4: Die Eigentumswohnung

Beim Kauf von Immobilien handelt es sich immer noch um einen absoluten Klassiker, wenn es darum geht, ein wenig mehr Sicherheit für das Alter zu gewährleisten. Wer möchte schon von einer vergleichsweise kleinen Rente noch Miete zahlen müssen?

Selbstverständlich sollte die Wahl jedoch - bei einem derart langfristigen Ziel - nicht auf "irgendeine Immobilie" fallen. Eine präzise Analyse der Möglichkeiten ist unumgänglich.

Wer plant, sich eine Wohnung oder ein Haus für den Ruhestand zu kaufen, sollte immer die verschiedenen Angebote miteinander vergleichen, sich über niedrige Zinsen für Kredite ausführlich informieren und sicherstellen, dass er einen vergleichsweise hohen Anteil an Eigenkapital bereit hält und zur Verfügung stellen kann.

Gerade in Zeiten, in denen die Preise für Immobilien ein hohes Niveau erreicht haben, ist es sinnvoll, mit dem Kauf noch etwas zu warten bis sich der Markt wieder beruhigt hat.

(Als Alternative) Tipp Nr. 5: Wagemutige können ihr Geld in Aktien anlegen

Mittlerweile entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Altersvorsorge, die auf Aktien basiert. Da es sich hierbei jedoch definitiv um keine sichere Variante handelt, sollten die Betroffenen nicht auf das angelegte Geld angewiesen sein.

Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, sich über den Markt zu informieren, "seine" Aktien im Auge zu behalten, individuelle Rechte und Pflichten zu kennen und dieser Art der Altersvorsorge nicht zu risikobereit entgegenzutreten. Es kann sich beispielsweise lohnen, in Unternehmen zu investieren, deren Produkte auch auf lange Sicht noch gekauft werden und dementsprechend auch in Zukunft noch im Trend liegen.

Das Investieren in Aktien ist jedoch immer ein wenig mit dem berühmten Blick in die Glaskugel verbunden und sollte nur dann in Anspruch genommen werden, wenn bereits ein fundierter Grundstock für die Altersvorsorge geschaffen wurde bzw. ausreichend Kapital zur Verfügung steht.