2021 sind die Preise für Eigentumswohnungen in den sieben größten Städten nochmal um zehn bis fünfzehn Prozent gestiegen

Betongold Welche Immobilieninvestments lohnen sich noch?

In inflationären Zeiten sind Sachwerte besonders gefragt. Dazu zählen klassischerweise Immobilien. Es überrascht daher nicht, dass Immobilienfonds sich eines starken Mittelzustroms erfreuen. Auch Kleinanleger können hier einsteigen, indem sie Anteile von offenen Publikumsfonds erwerben. Doch nicht jedes Immobilien-Investment ist wirklich hoch rentierlich.

Der Immobilienmarkt unterteilt sich in zahlreiche Segmente. Wohnimmobilien, Gewerbeobjekte, Handelsflächen, Logistikimmobilien - um nur einige zu nennen. Und auch geografisch gibt es Unterschiede: ein deutliches Stadt-Land-Gefälle und verschiedene Preisniveaus in Ost und West. Hohe Immobilienpreise garantieren noch nicht automatisch gute Immobilienrenditen. Manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall.

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Sinkende Wohnrenditen - Preise steigen stärker als Mieten

Trotz Pandemie und mancher Unsicherheiten - die Preisdynamik bei Wohnimmobilien in Großstädten und Ballungsräumen hält unvermindert an. Sie greift inzwischen auch auf ländliche Regionen über. 2021 sind die Preise für Eigentumswohnungen in den sieben größten Städten nochmal um zehn bis fünfzehn Prozent gestiegen - und das trotz bereits hoher Preisdynamik in den Vorjahren. Gute Nachrichten für Investoren, die auf Wertzuwachs setzen. Ob dieser Preisauftrieb sich so fortsetzt, ist allerdings eine andere Frage.

Die Renditen von Wohnobjekten sind vielerorts eher im Sinken begriffen. Denn die Mietentwicklung hält mit dem Preisanstieg oft nicht Schritt. Dafür sorgen regulatorische Maßnahmen - Stichworte: Mietendeckel, Mietpreisbremse -, aber auch der Markt. Die Potentiale für höhere Mieten sind bereits weitgehend ausgeschöpft. Hinzu kommen Kostenfaktoren wie steigende Baukosten oder strengere Anforderungen an die Energieeffizienz. Sie belasten die Renditeperspektiven.

Handelsimmobilien schwach - wie der stationäre Handel

Auch Handelsimmobilien schwächeln. Hier macht sich der E-Commerce-Boom der letzten Jahre stark bemerkbar. Die Corona-bedingten Schließungen und Einschränkungen in 2020 und 2021 haben dem stationären Handel zusätzlich schwer zugesetzt. Das macht sich im entsprechenden Immobilien-Segment bemerkbar. Da der Trend zum Online-Shopping ungebrochen ist, kann wohl nicht bald mit einer Erholung gerechnet werden.

Die Preisdynamik bei Wohnimmobilien in Großstädten und Ballungsräumen hält unvermindert an."

Gefragt Büroimmobilien und Logistik-Objekte

Überraschend gut laufen dagegen Büroimmobilien. Trotz vermehrtem Home Office in Pandemie-Zeiten - der Büroarbeitsplatz bleibt weiter das gängige Arbeitsmodell und das Angebot an Büroräumen ist in vielen Städten nach wie vor knapp. Entsprechend lassen sich in diesem Segment hohe Mieten durchsetzen. Der Star im Immobilienmarkt sind aber Logistik-Immobilien - eine Folge von E-Commerce, aber auch der Logistik-Bedeutung in einer Supply Chain-Welt. Diese Objekte besitzen derzeit die besten Perspektiven.

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