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Serie Finanzwissen: In der Niedrigzinsphase umdenken Aktien-Indexfonds für die Altersvorsorge

Ende Oktober wurden Sparer-Hoffnungen auf eine Zinswende einmal mehr enttäuscht. Denn der EZB-Rat entschied erneut, die Zinsen auf Rekordtief zu belassen. Zwar sollen ab Januar die Anleihekäufe halbiert werden, das Kaufprogramm wurde aber bis September 2018 verlängert. Dabei verkündete man gleich mit, dass die Zinsen auch darüber hinaus auf Nullniveau verharren sollen.

Ein Ende der Niedrigzinsphase in der Euro-Zone ist also nicht in Sicht. Mit verzinslichen Anlagen ist weiterhin kein Blumentopf zu gewinnen, schon gar nicht, wenn es um private Altersvorsorge geht. Doch es gibt einen Ausweg: Sparen mit Aktien-Indexfonds. Das ideale Instrument dafür sind ETF-Sparpläne (exchange traded funds).

Beständigkeit und Durchhaltevermögen gefragt 

Bei Aktien zeigen sich viele Deutsche nach wie vor sehr reserviert, weil "Aktie" mit "Risiko" gleichgesetzt wird. Doch diese Angst ist stark übertrieben. Verluste mit Aktien entstehen vor allem durch Spekulation und hektisches Agieren an der Börse. Wer sein Geld dagegen dauerhaft in Aktien anlegt und dabei gut streut, kann auf lange Sicht kaum etwas verkehrt machen. Sehr kostengünstig möglich ist das mit börsengehandelten Aktien-Indexfonds, sogenannten Aktien-ETFs. 

Vor allem ETF-Sparpläne bieten eine Chance für eine nachhaltige Vermögensbildung. Bei einem Sparplan werden regelmäßig konstante Geldbeträge in eine bestimmte Anlageform investiert - zum Beispiel in Aktien-ETFs. Das müssen keine großen Summen sein. Was mehr zählt ist Beständigkeit und Durchhaltevermögen. Sparpläne bieten dabei den Vorteil, dass sie Kursschwankungen "glätten". Bei niedrigen Kursen werden automatisch mehr Fondsanteile gekauft als bei hohen Kursen. Das mindert das Risiko und verbessert die Rendite. Der ETF-Sparer kann daher das Börsengeschehen recht entspannt sehen. "Liegenlassen" ist angesagt.

Bei Aktien zeigen sich viele Deutsche nach wie vor sehr reserviert, weil "Aktie" mit "Risiko" gleichgesetzt wird."

Die Streuung machts 

Dabei gilt das Prinzip: je breiter gestreut, desto besser - denn umso risikoärmer ist das Aktien-Investment. Eine solche Streuung bieten zum Beispiel ETFs, die sich auf den "Weltindex" MSCI World beziehen. Wer hier in den letzten 15 Jahren 100 Euro monatlich in einen entsprechenden Sparplan gesteckt hat, konnte im Schnitt eine Rendite von 7,4 Prozent erzielen - bei verzinslichen Anlagen wäre das undenkbar gewesen. 

Wenn Sie Ihre Bank nach einem ETF-Sparplan fragen, ernten Sie allerdings häufig Achselzucken. Denn die Institute verdienen daran nicht viel. Bei Direktanbietern und Online-Brokern werden Sie eher fündig und unabhängige Finanzberatung kann Sie bei der Sparplan-Gestaltung unterstützen.

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