Aktiv gemanagte Fonds können gut mit den passiv konzipierten ETFs leben und umgekehrt

Aktuelle Marktverteilung Aktiv und passiv nebeneinander

Aktiv gemanagte Fonds können gut mit den passiv konzipierten Exchange Traded Funds (ETF) leben und umgekehrt. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group hervor. Für welche Variante Sie sich besser entscheiden sollten, kann Ihnen nur professionelle und unabhängige Beratung näherbringen.

Es könnte für Ihre zukünftigen Investmententscheidungen hilfreich sein, zu wissen, dass passiv aufgestellte Indexfonds den aktiv gemanagten Fonds bisher nicht den Rang ablaufen konnten, obgleich dies erwartet wurde. Zu diesem bisherigen Ergebnis kam unlängst das international anerkannte Beratungsunternehmen Boston Consulting Group (BCG). Dementsprechend gewinnen die passiven Indexfonds zwar weiterhin moderat an Bedeutung, bei den global verwalteten Vermögen liegt ihr Marktanteil jedoch erst bei 14 Prozent.

Warum passiv zeitnah nicht über aktiv dominieren kann

Die BCG-Studie stellt dazu fest, dass sich die Rahmenbedingungen seit einiger Zeit grundlegend ändern. Rund 65 Billionen und 800 Milliarden Euro werden derzeit von globalen Assetmanagern verwaltet. Das ist das Doppelte Volumen wie noch vor 12 Jahren. Während vor 15 Jahren das Wachstum durch Neugelder noch fünf Prozent pro Kalenderjahr einnahm, liegt der Wert aktuell nur noch bei 1.7 Prozent. Die Betriebsmargen haben sich, ungeachtet der gestiegenen Kosten, wieder auf das Niveau vor der letzten Finanzkrise eingependelt und liegen derzeit bei durchschnittlich 0.4 Prozent. Passive Indexfonds können angesichts zurückgehender Neuinvestitionen nicht zu ihren aktiven Konkurrenten aufschließen. 

Passiv und aktiv per Definition

Ein Indexfonds wird hingegen als passive Geldanlage eingestuft, weil er seinem zugrunde liegenden Index völlig ohne Management folgt. Dies resultiert in niedrigen Kosten und generiert in der Regel nahezu marktgerechte Renditen. Dafür bleibt der Anleger in fallenen Märkten voll investiert und muss gegebenenfalls Verluste akzeptieren.

Die Frage, ob Sie sich eher für aktiv gemanagte Fonds oder für passiv ausgerichtete Indexfonds entscheiden sollten, kann keinesfalls in einem Satz pauschal beantwortet werden. Denn passive und aktive Anlagestile sind keine konkurrierenden Ansätze, sondern komplementär.

ETFs gewinnen moderat an Bedeutung: bei den global verwalteten Vermögen liegt ihr Marktanteil jedoch erst bei 14 Prozent."

Passiv oder aktiv - was ist für mich richtig?

Diese Frage kann Ihnen nur ein idealerweise unabhängiger Finanzberater, z.B. ein Finanzdienstleister mit dem CFP®-Zertifikat, beantworten. Für diese ausgewählten Fachleute gilt:

  • berufliche Qualifikation mit ethischen Ansatz die eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde,
  • nachgewiesene Erfahrungen und Kompetenz auf dem Gebiet des Financial Planning und
  • Verpflichtung zur ständigen Weiterbildung, um aktuelles Wissen für ihre Kunden einzusetzen.

Dazu muss er Sie kennen lernen und Ihr Risikoverständnis ebenso feststellen wie Ihre Lebenssituation und Ihre Anlageziele. Insbesondere die Ermittlung eines Risikoprofils, der Risikobereitschaft und der Risikotragfähigkeit, gehört in den Aufgabenbereich des kompetenten Fachberaters. Dabei kann „vernetztes Denken“ nach Analyse des bestehenden Vermögens und den bereits getätigten Anlagen zu einer individuellen Anlagestrategie bzw. einer passenden Geldanlage führen.

Erst danach kann Ihnen der Berater sagen, ob für Sie aktive Fonds oder passive Indexfonds die geeignete Anlageform der Geldanlage sind.

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