Unternehmen müssen nachhaltiger wirtschaften, um die Klimakrise und andere Probleme unserer Zeit zu meistern

Klimakrise ESG-Ziele als Wachstumschance

Unternehmen müssen nachhaltiger wirtschaften, um die Klimakrise und andere Probleme unserer Zeit zu meistern. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance für Firmen zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Neue Hitzerekorde, kaum zu beherrschende Waldbrände infolge extremer Dürre und dann wieder verheerende Überschwemmungen nach Sturzfluten - es ist nicht zu übersehen, dass es klimatische Veränderungen gibt. Diese wirken sich nicht nur auf das alltägliche Leben negativ aus, sondern belasten auch die Wirtschaft. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben die Lage weiter zugespitzt. Produzenten und Dienstleister müssen reagieren, um in dieser Krise zu bestehen. Die Mehrzahl der Unternehmen stellt sich der Herausforderung, wie das 'Resilience Barometer 2022' zeigt. Die Studie, die auf der Auswertung von Angaben aus 3.000 Unternehmen beruht, wurde von der Unternehmensberatung FTI Consulting erarbeitet.  

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Die Analyse der Daten zeichnet ein interessantes Bild:

  • 88 % der Firmen erkennen die Notwendigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens. Die Sorge vor finanziellen Risiken und die Angst vor Regularien weicht der Erkenntnis, dass sich neue Chancen eröffnen.
  • Die Durchsetzung von ESG-Standards sehen 60 % der deutschen Unternehmen als sehr herausfordernde Aufgabe an.
  • Etwa jedes zweite Unternehmen arbeitet intensiv an Lösungen für mehr Nachhaltigkeit.
  • 36 % reagieren abwartend.

Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen

44 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, dass sie an der Entwicklung innovativer Produkte arbeiten, bei denen der Aspekt der Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielt. Ziel ihrer Anstrengungen ist es unter anderem, auf diese Weise neue Geschäftsfelder zu erschließen und die eigene Marktposition zu verbessern. Vergleichbare Anstrengungen zur Durchsetzung von ESG-Standards  gibt es im Bereich des Service.

Die Studie offenbart, dass die Herausforderung für kleinere Firmen besonders groß ist."

Höhere Hürden für den Mittelstand

Die Studie offenbart, dass die Herausforderung für kleinere Firmen besonders groß ist. Weil diese in der Regel nicht berichtspflichtig sind, waren sie von ESG-Regulatorien bisher weniger betroffen. Sie stehen nun unter Zugzwang, weil die aktuelle Situation für eine Zuspitzung sorgt. Als Probleme bei der Durchsetzung von ESG-Standards werden unter anderem die Diversität der Belegschaft, der eigentliche Nachhaltigkeit-Zweck und die Gestaltung sauberer Lieferketten genannt.

Die Sorge vor Problemen beim ESG-Reporting besteht. Allerdings wird diese in Deutschland nur von 29 Prozent genannt. In anderen Staaten sind es bis zu 39 Prozent.

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