Mit System zum Erfolg - Geldanlage gut planen

Regeln, die beachtenswert sind Grundlagen der Geldanlage

Insbesondere bei der Geldanlage werden grundlegende Fehler gemacht, die das Ergebnis unter dem Strich stark beeinträchtigen. Einige wichtige Regeln sorgen für Klarheit.

Anleger gehen oft unsystematisch vor, wenn sie unterschiedlichste Produkte zum Sparen nutzen. Einer der häufigsten Fehler: Es wird gespart, obwohl laufende Kredite zu bedienen sind. Dabei fressen die zu zahlenden Zinsen unter dem Strich die schönste Rendite aus einem Sparvertrag auf.

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Mit System zum Erfolg - Geldanlage gut planen

Der erste Grundsatz für erfolgreiches Sparen lautet: Zunächst sind Schulden zu tilgen, damit wird die beste Rendite erzielt. Ein Blick auf das Verhältnis zwischen Kredit- und Sparzinsen zeigt nämlich schnell auf, dass für Finanzierungen mehr zu bezahlen ist, als eine Geldanlage einspielen kann. Sich also zunächst auf die Rückzahlung von Verbindlichkeiten zu konzentrieren - auch bei einer Baufinanzierung - verspricht den größten Erfolg.

Im nächsten Schritt sollte die gesamte Situation auf den Prüfstand gestellt werden: 

  • Welches Vermögen ist bereits vorhanden? 
  • Wie groß ist der finanzielle Spielraum? 
  • Welche Risiken können und wollen Anleger überhaupt eingehen? 

Parkt beispielsweise bereits ein größerer Betrag in einer konservativen Anlageform wie Tagesgeldkonten oder Rentenversicherungen, könnte ein Teil in einer höheren Risikoklasse angelegt werden. Das verbietet sich jedoch, wenn bislang nur wenig angelegt wurde.

Ebenso wichtig ist die individuelle Einkommenssituation: Ein Selbstständiger muss naturgemäß vorsichtig vorgehen, weiß er doch nicht, wie sich seine Auftragslage in Zukunft entwickelt. Im Gegenzug kann ein Beamter darauf bauen, dass seine Bezüge gesichert sind - auch im Pensionsalter.

Risikostruktur und Anlagehorizonte clever kombinieren

Aber nicht nur die Einkommensverhältnisse, auch die Persönlichkeiten selbst unterscheiden sich in Bezug auf die optimale Risikoklasse. Nicht jeder Anleger fühlt sich mit hochspekulativen Anlagen wohl, auch wenn diese die höchsten Renditen versprechen. Jeder Anleger sollte also sein eigenes Risikoprofil ermitteln, um auf dieser Grundlage die für ihn infrage kommenden Finanzprodukte der jeweiligen Anlageklasse zu wählen.

Die wichtigste Regel lautet: Durchhalten!" 

So empfiehlt es sich generell, für lange Anlagehorizonte, also insbesondere für die Altersvorsorge, relativ sichere Finanzinstrumente einzusetzen, die zuverlässig und konsequent bespart werden. Mittel- und kurzfristig dürfen dann schon etwas größere Risiken eingegangen werden, die jedoch immer noch zum eigenen Profil passen sollten. Wichtig ist in jedem Fall die Diversifikation, also die Streuung auf verschiedene Anlageklassen: Verliert die eine, können die Verluste durch die Gewinne der anderen aufgefangen werden.

Unabhängig von der Risikoklasse sollten immer die Kostenstrukturen in den einzelnen Finanzprodukten untersucht werden: Insbesondere bei Aktienfonds fallen teilweise hohe Gebühren an, die die Rendite drastisch beeinträchtigen. Es finden sich oft interessante und lukrative Alternativen, wie beispielsweise Indexfonds. Die wichtigste Regel lautet jedoch:  Durchhalten!

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