Besondere Vorsicht ist ebenfalls bei Fonds mit eng begrenztem Anlageschwerpunkt geboten

Serie Finanzwissen: Finanzwissen Vermögensanlage Investmentfonds und die Risiken

Durch den Erwerb von Anteilen an Investmentfonds können Anleger das Risiko bei der Vermögensanlage deutlich senken. Doch völlig risikofrei sind auch diese Investments nicht.

Wer sein Kapital gewinnbringend anlegen will, hat viele Optionen. Je höher die zu erwartende Rendite ist, desto höher ist in der Regel das Risiko, einen Teil seines Vermögens zu verlieren oder sogar einen Totalverlust zu erleiden. Um das Risiko zu begrenzen, empfehlen Finanzexperten, möglichst breit gestreut zu investieren.

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Risiko durch Diversifikation minimieren

Je kleiner die Beträge sind, die angelegt werden sollen, desto schwieriger ist es, diesen klugen Rat zu befolgen und in verschiedene Vermögenswerte zu investieren. Eine Alternative bieten Investmentfonds. Sie sammeln das Kapital vieler Anleger und können auf diese Weise eine breite Diversifikation gewährleisten. An den Gewinnen oder Verlusten, die solche Fonds erwirtschaften, werden die einzelnen Anleger entsprechend der Höhe ihres Fondsanteils beteiligt. Dadurch wird das Risiko auf viele Schultern verteilt. Zusätzlich zum allgemeinen Verlustrisiko gibt es weitere Risiken, über die sich jeder Anleger im Anlageprospekt und in den veröffentlichten Unterlagen informieren sollte. Einfacher und zeitsparender ist es, wenn Sie sich von einem erfahrenen Fachmann beraten lassen. 

Risiken von Investmentfonds

  • mangelnde Qualität des Fondsmanagements
  • Interessenkonflikte, wenn Verwaltung und Verwahrstelle der Wertpapiere der gleichen Finanzgruppe angehören 
  • Marktrisiko und rückläufige Entwicklung der Anteilspreise

Risiken spezieller Fonds 

Die Anteile der meisten Investmentfonds werden an der Börse gehandelt, sodass sie vom Investor kurzfristig veräußert werden können. Bei einigen Fonds kann diese Rücknahmeverpflichtung unter bestimmten Bedingungen durch die Anlagebedingungen eingeschränkt werden. Bei offenen Immobilienfonds ist ein kurzfristiger Verkauf der Anteile grundsätzlich nicht möglich. Anteile müssen mindestens zwei Jahre gehalten werden. Außerdem gilt eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten. Wie sich die Kurse zwischenzeitlich entwickeln, lässt sich nicht sicher prognostizieren. Ist die Kündigung ausgesprochen, kann sie nicht mehr zurückgenommen werden.

Um das Risiko zu begrenzen, empfehlen Finanzexperten, möglichst breit gestreut zu investieren." 

Besondere Vorsicht ist ebenfalls bei Fonds mit eng begrenztem Anlageschwerpunkt geboten, weil die von den meisten Anlegern gewünschte Diversifikation nicht gewährleistet wird. Erweist sich die Anlagestrategie des Fondsmanagements als richtig, dürfen sich die Anteilseigner jedoch über attraktive Renditen freuen.

Liquidation oder Übertragung von Fondsvermögen

Entscheiden sich zu viele Investoren für den Verkauf ihrer Anteile, kann es zu Liquiditätsengpässen kommen und das Fondsmanagement muss das Fondsvermögen liquidieren. In diesem Falle werden alle Anteilseigner ausgezahlt. Das Verlustrisiko ist in solchen Fällen hoch. Gelegentlich kommt es auch vor, dass verschiedene Fonds miteinander verschmolzen werden. In solchen Fällen können die Anteilseigner entscheiden, ob sie Anteile an dem zusammengelegten Fondsvermögen wünschen oder ihre Anteile zurückgeben wollen.

 

 

Die vom Autor als Basis für diesen Artikel verwendeten Informationen sind vom Rechteinhaber des Grundlagenwissen: Investmentfonds und die Risiken, der fundsware GmbH, zur Verfügung gestellt worden.

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