Mikrofinanz-Fonds und -Institutionen unterstützen Menschen, aus erdrückender Armut herauszukommen

Wichtiger Beitrag Mikrofinanz

Mikrofinanz ist ein interessantes Thema für Anleger, die ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen wollen. Mikrofinanz-Fonds und -Institutionen unterstützen Menschen, aus erdrückender Armut herauszukommen.

Es gibt eine Reihe von Ländern, in denen große Teile der Bevölkerung normalerweise keine Chance haben, von herkömmlichen Banken einen Kredit zu bekommen. Die Idee von Mikrofinanz-Konzepten: Die Vergabe von Kleinstkrediten an Menschen, die sonst keinen Zugang zum Bankensektor hätten. Mit diesem Geld soll armen Menschen in wenig entwickelten Ländern die Chance gegeben werden, sich selbst aus der Armut zu befreien.

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Wie funktionieren Mikrofinanz-Projekte?

  • Spezielle Banken oder Fonds stellen Menschen, die eine Geschäftsidee haben, Geld für Investitionen zur Verfügung.
  • Im Vergleich zu westlichen Ländern sind die Zinsen für diese Mikrokredite sehr hoch (zum Beispiel 15 Prozent). Die Alternative für die potentiellen Gründer wären Geldgeber, die Wucherzinsen verlangen.
  • Oft bekommen diese Menschen dadurch auch die Möglichkeit, Konten und Sparbücher einzurichten oder eine Krankenversicherung abzuschließen.

Hohe Rückzahlquote

Die Bilanz solcher Projekte ist bemerkenswert. Oft sind es Frauen, die solche Kredite aufnehmen, um beispielsweise eine Nähmaschine oder Geflügel zu kaufen. In manchen Dörfern schließen sich diese Kleinunternehmerinnen zu Genossenschaften zusammen, die ihre Produkte gemeinsam vermarkten und sich bei der Rückzahlung der Kredite gegenseitig unterstützen. Untersuchungen ergaben, dass diese Kredite fast vollständig (98 Prozent) abgetragen werden.

Offensichtlich sorgen die traditionell festen sozialen Bindungen in armen Ländern wesentlich zur Kreditsicherheit bei."

Ein interessantes Feld für Anleger

Die guten Zahlen und Erfolgsgeschichten wecken das Interesse von Investoren. Private Anleger können sich an Mikrofinanz-Projekten beteiligen, in dem sie in Fonds, wie den IIV Mikrofinanzfonds oder den Vision Microfinance Fonds, investieren. Anderen zu helfen, sich selbst zu helfen, ist der Grundgedanke.

Zugang zur Bildung ist ein weiterer Aspekt, der vom mexikanischen Finanzdienstleister Laudex verfolgt wird. Laudex vergibt jungen Menschen Kredite, um studieren zu können. Das kann eine Form von Entwicklungshilfe sein, da eine gute Ausbildung die Zukunftschancen deutlich verbessern. Institutionen, die Mikrofinanzierungen anbieten, sind streng reguliert und der Erfolg ihrer Projekte wird regelmäßig evaluiert.

Mit einem Mikrofinanzfonds investieren Sie in viele Mikrofinanzinstitute. Um das Risiko zu verringern, unterliegt die Auswahl der Institute strengen Kriterien und wird auf verschiedene Länder gestreut. Investiert wird dabei mit Fokus auf Latein- und Mittelamerika, Zentralasien, Südostasien und Afrika. Kriterien sind unter anderem ein angemessener Zinssatz, transparente Beratung, Förderung von Frauen und die Abdeckung ländlicher Gebiete.

Mikrofinanzfonds lassen sich allerdings nicht wie Aktienfonds täglich handeln. Zum Einen ist der Großteil des Kapitals in Krediten gebunden und zum Anderen soll der Missbrauch als Geldmarktersatz verhindert werden. So darf man bei den genannten Fonds alle drei Monate bzw. monatlich verkaufen, der Kauf ist einmal pro Monat möglich.

Wer mit seinem Geld auf diesem Wege Gutes tun will, muss dennoch nicht auf Rendite verzichten. Diese ist nicht hoch, dafür ziemlich stabil und relativ unabhängig von der Gesamtzinssituation. Je nach Betrachtungszeitraum und Fonds liegen die Renditen bei ca. 2% pro Jahr. Das mag bei aktuell hohen Zinsen am Geldmarkt nicht sehr attraktiv sein, in Phasen niedriger Zinsen dagagen ist das sicher sehr interessant. Ethisch-nachhaltig ist es so oder so!

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