Immer mehr Menschen investieren ihr Erspartes am Aktienmarkt

Aktienmarkt beliebt Die Deutschen entdecken die Börse

Das Privatvermögen der Deutschen wuchs 2021 nach Berechnungen der DZ Bank weiter. Besonders erfreulich: Immer mehr Menschen investieren ihr Erspartes am Aktienmarkt.

Dass in Deutschland fleißig gespart wird, ist bekannt. Trotzdem überrascht die Nachricht, die kürzlich durch die Medien ging: Nie war das Privatvermögen in unserem Land so hoch wie gegenwärtig und das trotz der Beeinträchtigung des wirtschaftlichen Lebens durch das Corona-Virus. Die Analysten der DZ Bank gehen davon aus, dass das private Vermögen zum Ende des Jahres 2021 mit 7,7 Billionen Euro einen neuen Rekordwert erreichte.

Die Fakten im Überblick:

  • Nach Untersuchungen der DZ Bank wuchs das Privatvermögen im vergangenen Jahr auf 7,7 Billionen Euro an. Das ist ein Plus von 7 Prozent.
  • Vom gesamten privaten Vermögen entfallen jetzt 3 Billionen Euro auf Kontoguthaben und Bargeld. Dieser Teil des Vermögens wuchs 2021 um 140 Milliarden Euro.
  • Im Vergleich zum Vorjahr war die Sparquote 2021 mit einem Wert von 15 Prozent etwas geringer. Experten gehen davon aus, dass die Sparquote 2022 weiter fallen dürfte.   
  • Die Zahl der Depots bei Banken und Finanzdienstleistern wuchs innerhalb eines Jahres um 3,9 Millionen.  

Corona sorgt für hohe Sparraten

Covid 19 hat nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Privatleben vieles verändert. Reisen, Gaststättenbesuche oder Einkaufsbummel mit der Familie - viele selbstverständliche Freizeitaktivitäten waren wegen behördlicher Auflagen nur in eingeschränktem Maße möglich. Der erzwungene Konsumverzicht sorgte dafür, dass die Sparquote 2020 auf mehr als 16 Prozent stieg. 2021 lag sie mit 15 Prozent etwas niedriger. Doch was passiert mit den Ersparnissen?

Es sind insbesondere junge Menschen, die sich zunehmend für das Geschehen an den Börsen interessieren."

Zahl der Depots wächst

Auch dieser Frage gingen die Experten der DZ Bank nach und können Erfreuliches vermelden. Die Statistiken belegen, dass sich auch in unserem Land allmählich die Erkenntnis durchsetzt, dass das Ersparte an Wert verliert, wenn es auf Bankkonten oder Sparbüchern deponiert wird. Es sind insbesondere junge Menschen, die sich zunehmend für das Geschehen an den Börsen interessieren.

Sie trugen überdurchschnittlich dazu bei, dass die Zahl der Depots innerhalb des Untersuchungszeitraums von  September 2020 bis September 2021 um fast 4 Millionen anstieg. Die Gesamtzahl stieg damit auf 27,1 Millionen. So  profitieren mehr Menschen von der Entwicklung der Wirtschaft.

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