Im Alter wird Hilfe benötigt

Die Angst, Kindern zur Last zu fallen Kinder versorgen Eltern

Das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, kann jeden treffen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es in Deutschland derzeit rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige, bei den über 75jährigen benötigt jeder Siebte Pflege und das Risiko steigt deutlich, je höher das erreichte Alter ist.

Pflege ist kostspielig. Wenn Sie vollstationär in einem Heim versorgt werden müssen, sind Kosten von 3.000 Euro im Monat und mehr eher die Regel als die Ausnahme. Und auch in diesem Fall müssen Sie noch mit zusätzlichen Ausgaben für Ihre persönlichen Bedürfnisse und den normalen Lebensunterhalt rechnen. Dass die durchschnittliche Rente dazu nicht ausreicht, leuchtet unmittelbar ein. Die Pflege bedeutet daher auch ein erhebliches finanzielles Risiko. 

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Viele glauben, mit der gesetzlichen Pflegeversicherung gegen ein solches Risiko geschützt zu sein. Doch dies ist ein Trugschluss. Die Pflegeversicherung  ist von Anfang an nicht auf Kostendeckung angelegt gewesen. Sie kann nur Zuschüsse zu den Pflegekosten leisten. Die Konsequenz ist: Wenn Sie pflegebedürftig werden, müssen Sie die finanziellen Lasten überwiegend selbst tragen. 

Notfalls müssen Kinder Unterhalt zahlen 

Auch bei einer guten Rente und finanziellen Reserven kann dann ein angespartes Vermögen schnell aufgebraucht sein. Im schlimmsten Fall müssen dann Ihre Kinder für die Kosten aufkommen, denn für sie besteht eine gesetzliche Unterhaltspflicht. Für viele  ist die finanzielle Abhängigkeit von den eigenen Kindern im Alter eine Horrorvorstellung. Damit es so weit nicht kommt, ist auch bei der Pflege private Vorsorge notwendig. 

Pflegezusatzversicherung bietet Ausweg 

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung stellt eine Möglichkeit dafür dar. Viele Versicherungen bieten entsprechende Produkte an. Es gibt dabei drei Grundtypen: 

  • die Pflegerentenversicherung: ist eine besondere Form der Kapitallebensversicherung, die auf zusätzliche Rentenzahlungen im Pflegefall angelegt ist; 
  • die Pflegekostenversicherung: trägt die von der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht abgedeckten Kosten oder Teile davon; 
  • die Pflegetagegeldversicherung: zahlt bei Pflegebedürftigkeit kostenunabhängig einen vereinbarten Fixbetrag als Tagessatz. 

Der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung wird sogar staatlich gefördert. Seit 2013 gibt es im Rahmen der sogenannten "Pflege-Bahr"-Förderung staatliche Zuschüsse für eine solche Versicherung.

Rechtzeitig vorsorgen, damit auch die Kinder sorgenfrei leben können."

Beratung sinnvoll 

Welche Versicherungs-Lösung für Sie in Frage kommt und wie die Ausgestaltung konkret aussehen sollte, lässt sich pauschal schwer beantworten. Es kommt hier wesentlich auf Ihre persönliche Lebenssituation und die vorhandenen finanziellen Ressourcen an. Die Versicherungsprodukte am Markt unterscheiden sich bei Leistungen und Beiträgen erheblich.

Viele wichtige Punkte verstecken sich oft in den Versicherungsbedingungen. Eine unabhängige finanzielle Beratung kann Ihnen dabei helfen, die richtige Lösung für die Abdeckung des finanziellen Pflegerisikos im Alter zu finden.

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