Vorsicht bei Investments in Betongold

Die Preise für Wohnimmobilien galoppieren Niedrigzins lässt deutschen Immobilienmarkt explodieren

In Deutschland wird Wert auf ein wohnliches Zuhause gelegt. Wie wir alle wissen, wird jedoch genau dies aber immer teurer.

Das liegt nicht zuletzt an den rund 210 Mrd. Euro, die die Deutschen im letzten Jahr in den Immobilienmarkt investiert haben. Da wundert es einen, dass es in den beliebtesten Immobilienstädten München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin überhaupt noch freien Wohnraum gibt. Aber auch Immobilien und Grundstücke auf dem Lande werden immer begehrter und sind aufgrund der hohen Nachfrage längst nicht mehr so preiswert.

Was oft vergessen wird: Billig finanziert, aber teuer gekauft, bringt keinen Vorteil

Wer sich heute Geld von der Bank leiht, wird kein Prozent Zins pro Jahr für eine Zinsbindung von 10 Jahren bezahlen müssen. Geld für (fast) Nichts! In Zeiten des Anlagenotstands investieren die Deutschen daher verstärkt in Immobilien. Doch stellt sich irgendwann die Frage, wie lange der Rubel rollen wird. So gibt es immer mehr Anzeichen, dass der deutsche Markt bereits jetzt überhitzt ist. Die Preise für Wohnimmobilien galoppieren: Sie lagen im 4. Quartal 2015 und im 1. Quartal 2016 je 6,5 % über dem Vorjahrsquartal.

Der vorsichtige Investor sollte es sich heute daher zweimal überlegen, bevor er sich aus Anlagegründen eine Immobilie zulegt."

Der vorsichtige Investor sollte es sich heute daher zweimal überlegen, bevor er sich aus Anlagegründen eine Immobilie zulegt. Die Preissteigerungen der Vergangenheit können nicht ewig so weitergehen. So wachsen die deutschen Einkommen und Vermögen deutlich langsamer als es die Immobilienpreise tun. Überdies steigen die Immobilienmieten weniger stark als die Kaufpreise. Die Folge: ein stetiger Rückgang der Mietrendite von Immobilien, die nicht selbst genutzt werden, - was zu einem deutlichen Attraktivitätsverlust von Immobilien als Anlageform führt.

Führt uns das „Betongeld“ in die nächste Blase?

Bauen „auf Pump“. Die Summe der Wohnungsbaukredite ist zuletzt deutlich angewachsen, was ein typisches Symptom für eine sich bildende Immobilienblase ist. Dabei ist der Ablauf immer derselbe: Anleger erwerben Immobilien zunehmend auf Kredit - sie rechnen mit steigenden Preisen. Irgendwann sinkt jedoch die reale Nachfrage - der Immobilienboom ist zu Ende. Was folgt sind stark fallende Preise und ein großer Knall, wenn die Blase platzt.

Daher, Vorsicht bei Investments in „Betongeld“!

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