Ihre Einstellung zu Aktien haben die deutschen Anleger trotz aller wirtschaftlichen Probleme kaum verändert

Deutschland Anleger stehen zu Aktien

Ihre Einstellung zu Aktien haben die deutschen Anleger trotz aller wirtschaftlichen Probleme kaum verändert. Diejenigen, die in den letzten Jahren an der Börse investierten, bleiben dabei.

Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung berechnet im Abstand von sechs Monaten den Geldanlage-Index (DIVAX-GA). Dieser Index, der die Stimmung der Anleger in Deutschland und ihre Einstellung zu Investments in Aktien abbildet, veränderte sich seit längerem nur wenig. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die deutschen Aktienbesitzer dieser Anlageform weiterhin die Treue halten. Seit 2020 gibt es hierzulande (mit leicht schwankenden Zahlen) etwas mehr als 5 Millionen Aktionäre. Zur Zeit fehlen vielen jedoch freie Mittel für neue Investments.

Erläuterungen zum DIVAX-GA:

  • Der Index wird halbjährlich erfasst.
  • Um die Stimmung der Anleger zu erfassen, befragt das Deutsche Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Insa Consulere 2.000 Deutsche.
  • Die Ergebnisse werden auf einer Skala von - 100 bis + 100 dargestellt.
  • Ende Juni 2023 wurde ein Wert von 29,5 Punkten ermittelt. Der Wert ist seit längerem auf einem relativ stabilen Niveau.

Für weitere Investments fehlt häufig das Geld

Laut amtlicher Statistik wuchs das Vermögen der Deutschen auf knapp 7.400 Milliarden Euro (Stand 31.03.2023). Trotzdem leiden viele zur Zeit unter finanziellen Engpässen. Vor drei Jahren gaben 34,5 Prozent der Befragten an, dass sie nicht in Aktien investieren, weil ihnen dafür das Geld fehlt. Aktuell liegt der Anteil bei durchschnittlich 42,5 Prozent. Dabei gibt es zwischen Anlegern aus den alten und neuen Bundesländern einen Unterschied. Im Osten gaben 47,4 Prozent an, dass sie kein Kapital für Aktienkäufe haben, im Westen waren es 41,3 Prozent.

Viele leiden zur Zeit unter finanziellen Engpässen."

Nachhaltig investieren - nein danke?

Ein weiteres interessantes Ergebnis lieferte die jüngste Umfrage zum Thema nachhaltige Geldanlage. Es stellt sich heraus, dass mehr als 60 Prozent der befragten Anleger dieser Idee mit Skepsis begegnen. 43 Prozent gehen davon aus, dass es sich dabei um eine kurzzeitige Modeerscheinung handelt. Das stimmt mit den Erfahrungen des Vermittlerverbands Votum überein. Martin Klein, Votum-Vorstand, macht die Politik für das mangelnde Vertrauen verantwortlich. Ohne widerspruchsfreie Vorgaben würde es nicht gelingen, Kunden vom Green Deal der EU zu überzeugen.

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