Anlagestrategien - Überlegungen für jede Altersgruppe

Geldanlage in Abhängigkeit vom Alter Auch das Lebensalter beeinflusst Strategien

Eine passende Anlagestrategie, die konsequent in der Geldanlage umgesetzt wird, ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren überhaupt. Neben dem Risikoprofil sollte dabei auch das Alter eine wichtige Rolle spielen.

Je früher Sparer mit der Geldanlage beginnen, desto größer sind die langfristigen Erfolgsaussichten - dieser Grundsatz ist wahrlich nicht neu. Mindestens genauso wichtig ist es strategisch jedoch, die bevorzugte Anlagestrategie der aktuellen Lebenssituation anzupassen. Dabei spielen altersbedingte Faktoren eine wesentliche Rolle.

Anlagestrategien - Überlegungen für jede Altersgruppe

Junge Menschen in den 20ern haben zwar meist relativ wenig Geld zur Verfügung, können aber auf die lange Sicht schöne Anlageerfolge erzielen - der Zins- und Zinseszinseffekt kommt optimal zum Tragen. Angesichts des geringen finanziellen Spielraums sollten Anleger auf Flexibilität achten, wie zum Beispiel mit Tagesgeld, das trotz Verzinsung jederzeit verfügbar bleibt. Parallel bieten sich langfristig ausgerichtete Varianten, wie zum Beispiel Fonds, betriebliche Altersversorgung oder Crowdinvesting an.

Sobald sich Privatanleger beruflich etabliert haben, erweitern sich mit dem höheren Gehalt auch die Anlagemöglichkeiten. Zunächst sollten Sparer sich eine liquide Reserve von drei bis vier Gehältern schaffen, um auf alle Eventualitäten gefasst zu sein. Ein monatlicher Sparbeitrag von zehn bis 15 Prozent des Einkommens kann dann entsprechend des individuellen Risikoprofils und der definierten Anlageziele investiert werden - Diversifizierung ist in jeder Phase ausgesprochen wichtig. 

In der Mitte des Lebens ändert sich vieles

In den 40ern nehmen Anleger regelmäßig langfristige Kredite auf, um Wohneigentum oder anderes zu finanzieren. Diesen Verbindlichkeiten sollte Priorität eingeräumt werden: Die zu erzielenden Renditen einer Geldanlage werden nämlich durch die Schuldzinsen geschmälert, wenn sie diese denn überhaupt übersteigen. Grundsätzlich beginnt für Privatinvestoren jetzt die Zeit, die Anlagestrategie sukzessive von der Ausrichtung auf Rendite in Richtung Absicherung umzustellen. Dies lässt sich beispielsweise mit Hilfe von Immobilienfonds oder Crowdinvesting umsetzen, die Aktien- und Rohstoffanlagen ergänzen könnten.

Je mehr Kapital zur Verfügung steht, desto besser lässt sich eine Streuung und damit eine Optimierung der Rendite bewerkstelligen."

Je näher Anleger dem Ruhestand kommen, desto intensiver sollte der Anlageschwerpunkt auf Sicherheit liegen: Das angesparte Kapital sollte erhalten bleiben und deswegen nicht mehr unnötigen Risiken ausgesetzt werden. 

Ein schrittweises Umschichten in festverzinsliche Papiere, auf Sicherheit ausgelegte Fonds oder Crowdinvesting können hier probate Mittel sein. 

Wie genau ein zum jeweiligen Anleger und den verfügbaren Zeitraum passendes Portfolio beschaffen sein sollte, ist natürlich auch eine Frage des finanziellen Spielraums: Je mehr Kapital zur Verfügung steht, desto besser lässt sich eine Streuung in unterschiedliche Anlageklassen und damit eine Optimierung der Rendite bewerkstelligen.

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