Rebalancing dient dazu, die eigentlich gewünschte Struktur wiederherzustellen

Zurück zur langfristigen Vermögensallokation Rebalancing nicht vergessen

Viele Anleger sind immer wieder auf der Suche nach dem "richtigen" Ein- oder Austiegszeitpunkt für ein Investment - und ärgern sich anschließend, wenn sie beim Timing daneben liegen. Hinweise von Experten, dass das "Schielen" auf den günstigsten Zeitpunkt wenig bringt - vor allem dann, wenn langfristige Vermögensallokation betrieben werden soll, fruchten offenbar wenig.

Wer langfristig Vermögen aufbaut, kann dem Auf und Ab an den Märkten eigentlich recht gelassen zusehen. Das bedeutet nicht, dass ein Vermögensportfolio immer gleich strukturiert bleiben muss. Manchmal kann "Rebalancing" Sinn machen - damit sind gelegentliche Umschichtungen gemeint, wenn sich grundlegende Rahmenbedingungen und Vorstellungen verändert haben. Timing beeinflusst daher auch eine langfristig ausgerichtete Strategie, besitzt aber einen anderen Stellenwert und Sinngehalt als beim spekulativen Agieren an Märkten.

Die "optimale" Zusammensetzung des Vermögensportfolios 

Zunächst sollte sich dabei jeder Investor über die "Wunsch-Zusammensetzung" seines Vermögensportfolios klar werden. Renditeerwartungen und Risikoeinstellung sind zwei wichtige Bestimmungsgrößen dafür, aber sicher nicht die einzigen.

Es kommt zum Beispiel auch auf die jeweilige Lebensplanung und -phase an. Bei der idealtypischen Struktur wird festgelegt, welche Anteile einzelner Anlageklassen im Vermögensportfolio sein sollen - also in einem einfachen Fall zum Beispiel 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen. Dementsprechend werden Investments getätigt, bis diese Struktur realisiert ist. 

Viele gute Gründe für Rebalancing 

Es gibt unterschiedliche Anlässe, diese Zusammensetzung im Zeitablauf immer wieder zu überprüfen, zu modifizieren oder anzupassen: 

  • die Vorstellungen ändern sich: die Haltung zu Rendite und Risiko ist nicht statisch, sondern kann variieren, so wie auch andere Lebenseinstellungen Veränderungen unterliegen. Oft gewinnt mit zunehmendem Alter der Aspekt "Sicherheit" an Gewicht, während der Rendite-Gesichtspunkt bei bereits vorhandenem Vermögen an Bedeutung verliert. Dann kann es sinnvoll sein, ein Rebalancing vorzunehmen, um den geänderten Vorstellungen Rechnung zu tragen; 
  • die Gewichtungen verändern sich: wenn sich einzelne Anlageklassen unterschiedlich entwickeln, können sich die ursprünglichen Anteile im Portfolio allmählich verschieben. Rebalancing dient dann dazu, die eigentlich gewünschte Struktur wiederherzustellen;
  • es soll aktive Vermögenssteuerung betrieben werden: dann ist es unter Umständen angebracht, erzielte überdurchschnittliche Gewinne in einer Anlageklasse zu realisieren und anschließend woanders zu investieren, wo noch unausgeschöpfte Potentiale vermutet werden. Auch dadurch verschieben sich Strukturen. Diese Vorgehensweise beim Rebalancing kommt dem spekulativen Handeln noch am nächsten. 

Kompetenten und unabhängigen Rat nutzen 

Unabhängige Finanzberatung hilft."

Gutes Rebalancing erfordert ein gewisses Know How. Da es üblicherweise um grundlegende und längerfristig wirkende Umschichtungen des Vermögensportfolios geht, sollte dieser Prozess fachkundig und kompetent begleitet werden.

Unabhängige Finanzberatung hilft Ihnen dabei, für die Neuausrichtung und Anpassung Ihres Vermögensportfolios die richtige Vorgehensweise zu finden.

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