Je mehr Eigenkapital, desto günstigere Konditionen

Wichtige Begriffe Eckpunkte einer Baufinanzierung

Damit der Traum von den eigenen vier Wänden nicht zum Albtraum wird, muss die Finanzierung sorgfältig geplant werden. Wer sich unabhängig beraten lässt und Angebote vergleicht, kann Tausende Euro sparen.

Der Kauf einer Immobilie oder der Bau eines Eigenheimes gehören bei den meisten Menschen zu den teuersten Projekten ihres Lebens. Bevor Sie Immobilieninserate studieren oder sich Musterhäuser anschauen, sollten Sie sich darum gründlich über die Finanzierung eines solchen Vorhabens informieren. Zunächst sollten Sie nachrechnen, welche monatliche Belastung Sie über viele Jahre hinweg tragen können, um den Kredit vertragsgemäß zu bedienen.

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Haben Sie Ihre maximale Kreditsumme ermittelt, sollten Sie sich über die verschiedenen Baufinanzierungskonzepte informieren. Bei der Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes können Sie sich durch einen unabhängigen Berater kompetent unterstützen lassen und auf diese Weise schwerwiegende Fehler vermeiden. Haben Sie eine passende Immobilie gefunden, wird es Zeit, sich Angebote von verschiedenen Kreditgebern einzuholen. Um die Angebote bewerten zu können, müssen Sie die wichtigsten Begriffe solcher Finanzierungen kennen.

Eckdaten einer Baufinanzierung

  • Eigenkapital
  • Sollzins, effektiver Jahreszins, Nominalzins
  • Zinsbindungsfrist (Sollzinsbindung)
  • Tilgungssatz

Eigenkapital

Je mehr Eigenkapital Sie zur Baufinanzierung einsetzen können, desto günstigere Konditionen können Sie bekommen, weil das Ausfallrisiko für den Kreditgeber geringer ist. Zum Eigenkapital rechnen zum Beispiel die Guthaben auf Giro- und Sparkonten, Wertpapiere, Bausparverträge und Lebensversicherungen. 

Zinsen und Zinsbindungsfrist

Seit 2010 schreibt die Verbraucherkreditrichtlinie vor, dass die Darlehensgeber in ihren Kreditverträgen den Sollzins angeben müssen. Der Sollzins gibt an, welcher Prozentsatz pro Jahr auf den Kredit angesetzt wird. Bei der Berechnung des Effektivzinssatzes werden weitere Kosten herangezogen. Dazu gehören zum Beispiel Aufwendungen für die Wertermittlung der Immobilie und Besicherungskosten. 

Um Finanzierungsangebote bewerten zu können, müssen Sie die wichtigsten Begriffe solcher Finanzierungen kennen."

Werden sich Kreditgeber und Kreditnehmer einig, wird ein fester Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Diese Zeitdauer wird als Zinsbindungsfrist oder Sollzinsbindung bezeichnet. Ist der Kredit nach Ablauf dieser Frist noch nicht getilgt, wird eine Anschlussfinanzierung zu einem neuen Zinssatz vereinbart.

Tilgungssatz und Sondertilgungen

Beim Abschluss eines Kreditvertrages wird festgeschrieben, welchen Betrag der Kreditnehmer monatlich an den Kreditgeber zu zahlen hat. Dieser Betrag setzt sich aus Zinsen und Tilgung zusammen. Viele Kreditverträge basieren auf Tilgungssätzen von 2 %. Wollen Sie beim Eintritt in den Ruhestand schuldenfrei sein, sind in der Regel höhere Tilgungssätze erforderlich. Je höher der Anteil der Tilgung ist, desto günstigere Zinssätze sollte Ihnen der Kreditgeber gewähren.

Viele Kreditinstitute räumen dem Kreditnehmer ein Recht auf Sondertilgungen (oft 5 % der Kreditsumme) ein. Dann können Sie zum Beispiel Sonderzahlungen Ihres Arbeitgebers oder eine Erbschaft einsetzen, um schneller mit der Abzahlung Ihres Darlehens voranzukommen.

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