Wir analysieren die fünf wichtigsten Änderungen Welche Auswirkungen hat die Glücksspielgesetzgebung auf die Wirtschaft?

Glücksspiele sind ein beliebter Zeitvertreib, bergen jedoch auch bestimmte Risiken. Ursprünglich auf Casinos beschränkt, eroberten Glücksspielangebote aller Art in den letzten Jahren auch den Online-Markt. Daher mussten die Glücksspielgesetze entsprechend angepasst werden, um einen sicheren und regulierten Ablauf gewährleisten zu können. In diesem Artikel analysieren wir die 5 wichtigsten Änderungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Gültige Spiellizenz

Um zu vermeiden, dass illegale und unseriöse Anbieter von Glücksspielen im Internet sich an gutgläubigen Kunden bereichern, entschied die Regierung in der Schweiz, dass Online Casinos künftig über eine gültige Lizenz im eigenen Land verfügen müssen. Das bedeutet, der jeweilige Anbieter muss nachweisen können, dass er ein "echtes" Casino betreibt, um Glücksspiele online legal anbieten zu dürfen. Ob der Casino Betreiber diese Voraussetzungen erfüllt, können Spieler auf der jeweiligen Spieleseite oder auch über Vergleichsportale im Internet herausfinden. So finden Sie auf einen Blick Ihr bestes Online Casino mit Bonus und Ihre Transaktionen sind zu jeder Zeit sicher und legal.

Spieldauer und Einsatzhöhe

Auch in Deutschland ist es inzwischen nicht mehr erlaubt, Online Casino Glücksspiele anzubieten, solange dafür keine deutsche Lizenz vorliegt.

Außerdem wurde die Einsatzhöhe an Spielautomaten und Tischen jeweils limitiert.

Online Casinos sind auf ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 EUR beschränkt.

An Spielautomaten gilt außerdem ein Einsatzlimit von 1 EUR. Zwischen den einzelnen Umdrehungen müssen mindestens 5 Sekunden vergehen.

Auf diese Weise soll das Spielsuchtrisiko bei den Spielern minimiert werden, und hohe Verluste beim Zocken können vermieden werden.

Sperrdateien

Online Casinos in Österreich müssen, um ihre Dienste legal anbieten zu können, ebenfalls eine Niederlassung in Österreich belegen können. Spieler, die bei der Nutzung illegaler Anbieter erwischt werden, wandern automatisch in eine Sperrdatei, auf die alle legalen Anbieter zugreifen können. So können diese Spieler dauerhaft von der Nutzung aller Online Casinos ausgeschlossen werden. Diese Regelung wird auch in Deutschland und der Schweiz angewandt.

Steuerreinnahmen

Bei allen 3 Ländern sorgen die Änderungen im Glücksspielgesetz dafür, dass vor allem der Staat von den nun legalen Glücksspielanbietern profitiert. Diese müssen nun ordnungsgemäß ausgewiesen werden und werden auch dementsprechend mit Steuern belegt.

Neue Zahlmethoden

Dadurch, dass Online Casinos nun ganz offiziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz legalisiert wurden, steigt deren Nutzung durch die Spieler, da auch das Vertrauen in die jeweiligen Anbieter mit Hilfe der Lizenzierung untermauert werden kann. Da immer mehr Spiele auch auf dem Smartphone und anderen mobilen Endgeräten gezockt werden können, wandelt sich auch das Zahlverhalten. So wird bspw. die Bezahlung mit E-Wallets von immer mehr Online Casino Anbietern akzeptiert. Es ist zu erwarten, dass dieser Trend sich auch in Zukunft noch weiter verstärken wird.

Fazit

Aufgrund der veränderten Gesetzgebung lassen sich legale und illegale Anbieter ganz klar trennen."

Wirtschaftlich profitiert vor allem der jeweilige Staat von den Regulierungen, Begrenzungen und Besteuerungen des Glücksspielmarkts. Allerdings ist das Spielrisiko dadurch wesentlich besser kalkulierbar geworden und auch die jeweiligen Transaktionen werden für die Spieler mit Hilfe moderner Zahlungsmethoden transparent und in Echtzeit nachvollziehbar.