Bei der strategischen Ausrichtung von Geldanlagen gibt es vielfältige Herangehensweisen

Ein Überblick Die wichtigsten Anlagestrategien

Bei der strategischen Ausrichtung von Geldanlagen gibt es vielfältige Herangehensweisen, die sich teilweise enorm unterscheiden. Hier die grundlegenden Varianten.

Es wirken sich zahlreiche und sehr differenzierte Faktoren aus, wenn Anleger eine Strategie für sich selbst entwickeln: Einerseits spielt natürlich das Risikoprofil eine Hauptrolle, zum anderen wirken sich die präferierten Markt- und Wirtschaftstheorien auf das Agieren aus. Daraus leiten sich wiederum einige große Anlagestrategien ab:

Growth Strategie

Bei dieser Strategie steht das Unternehmenswachstum im Vordergrund: Können Unternehmen mit einer innovativen Idee punkten, die für die Zukunft überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten lässt, ist das ein Indiz. Ein anderes ist ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das eine Marktbewertung ausdrückt, die (noch) nicht mit generierten Gewinnen unterlegt ist. Dividendenzahlungen sind ist diesen Unternehmen eher die Seltenheit, eventuelle Gewinne werden direkt reinvestiert, um Forschung und Entwicklung zu finanzieren. Die Chance besteht also darin, dass diese Unternehmen sich überdurchschnittlich schnell und gut entwickeln können - wie beispielsweise in der IT-Branche, in der Biotechnologie und anderen Hochtechnologiemärkten.

Value Strategie

Auf etablierte und langfristig stabile Unternehmen konzentriert sich diese Strategie. Damit gehören Firmen in dieses Portfolio, die sich mit einem nachhaltigen und diversifizierten Angebot eine stabile Position im Markt erarbeitet haben. Hier stehen nicht die Gewinnerwartungen im Vordergrund, sondern ein niedriges KGV bei realen Werten, regelmäßige Dividendenzahlungen und beständige Entwicklung des Aktienkurses.

Prozyklische Strategie

Mit dem Trend zu gehen - das ist die Maxime bei dieser Strategie: Die in Frage kommenden Unternehmen haben bereits einen Kursanstieg hingelegt, lassen aber ein weiteres Anstiegspotenzial erwarten. Das Risiko besteht im Timing, denn wie lange sich dieser Trend fortsetzen wird, ist nicht klar zu erkennen.

Antizyklische Strategie

Gegen den Trend zu agieren, steht bei dieser Strategie im Fokus: Haben Unternehmen einen Kursverlust durchlaufen und sind nun unterbewertet, eröffnen sich interessante Chancen auf einen Kursanstieg. Allerdings sind die Risiken hier deutlich höher, denn Gesetzmäßigkeiten gibt es nicht - auch nicht für die Theorie, dass nach einem Kursverlust um die Hälfte kein weiterer mehr folgen könnte.

Bei der Dividendenstrategie konzentrieren sich Anleger auf die Unternehmen, die regelmäßig eine hohe Dividende auszahlen."

Dividendenstrategie

In diesem Fall konzentrieren sich Anleger auf die Unternehmen, die regelmäßig eine hohe Dividende auszahlen. Anhaltspunkt ist das Verhältnis von Dividende zum Kurswert - oder der DivDAX.

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